USA – Las Vegas

Very bad things” – Wer diese geniale Komödie nicht kennt – ANSCHAUEN! Auf jeden Fall hat dieser Streifen bei mir schon damals Las Vegas zu einer Party-Jungesellenabschied-Vollgas-Hochburg werden lassen und spätestens seit Hangover war ich mir sicher, dass Las Vegas rockt – zumindest in meiner Vorstellung. Um ehrlich zu sein war mir natürlich schon klar, dass die wenigsten Amis so feiern wie wir das gerne tun und nur in den allerwenigsten Fällen hören sie gute Musik. Wie sollte also Las Vegas meinen Vorstellungen gerecht werden? Gar nicht… ich “hasse” Las Vegas (ok “hasse” ist leicht “übermelodramisch”… aber es is ja MEIN Blog ;))! Keine Stadt hält einem den Spiegel der Verschwendung und Masslosigkeit mehr vor die Augen als Las Vegas. Mag sein, dass die Menschen die dort tatsächlich Spass haben. einfach nur die Augen schliessen oder blind geboren sind… ich bin damit null klar gekommen. Die Stadt will nur eines – DEIN Geld – und zwar nicht dein, für die Stadt geplantes Budget sondern ALL dein Geld. Will man am Strip in ein nur 800 Meter entferntes Geschäft um sich einen Ethernet Adapter für den Laptop zu kaufen muss man, wenn man schnell geht mindestens 60 Minuten dafür einrechnen!!! Es gibt keinen direkten Weg – der wurde mit voller Absicht so gut es nur geht an diversen Stellen blockiert um einen durch JEDES Casino und JEDE Shopping Mall zu schleusen die auf dem Weg liegen könnte. Und nicht dass man jetzt annimmt man wird nur mal eben kurz ins Casino geleitet und kommt easy wieder raus – no way… vom ersten lärmenden Spielautomaten bis zum letzten unter weiter durch die Casino eigene Mall wird man “zwangsgeschleust”. Alles kostet viel mehr und überall lärmt und nervt es… schreckliche Mukke und viel zu viele Menschen. Die stecken bei 40 Grad im Schatten arme Mexikaner in Ganzkörper-Superhelden-Kostüme und lassen sie Werbetafeln oder auch mal nur einen roten Pfeil “animieren” (sog. “walking acts”)?!?
Egal – ich hör ja schon auf zu meckern… Las Vegas – einmal und nie wieder! Bin ich froh, dass es nie zu einem Jungesellenabschied in unserem Freundeskreis in Vegas kam… so viel “Schöntrinken” verkraftet meine Leber niemals…
Bilder gibt’s so gut wie keine – war mir die Stadt einfach nicht wert.

FAZIT: Weiträumig umfahren, oder zumindest den Strip meiden… aussen rum ist es eine recht “normale”, typisch amerikanische Stadt.

WIN: Hustler Sexshop.

FAIL: Die Stadt?

Lesson learned: Vorstellung und Realität neigen manchmal (eigentlich bekannter Weise) dazu weit auseinanderzugehen…

 

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